Die Suche nach dem passenden Zahlungsanbieter für einen Onlineshop kann eine echte Herausforderung sein, entscheidet aber mit über die Marge. Dieser Artikel ordnet zwölf Zahlungsanbieter (englisch Payment Service Provider) für Schweizer Onlineshops ein. Neun davon sind Schweizer oder stark auf die Schweiz ausgerichtete Anbieter: Datatrans von Planet, PayPal, Payrexx, PostFinance, Stripe, wallee, Worldline, saldiaPay und zahls.ch. Dazu kommen drei international tätige Anbieter, die für Schweizer Shops ebenfalls infrage kommen: Adyen, Mollie und Nexi, das frühere Concardis.
Den Vergleich der Schweizer Zahlungsanbieter, den der Thuner Anbieter Payrexx seit Jahren veröffentlicht, haben wir in der Vergangenheit teils als Gastbeitrag übernommen. Für 2026 haben wir uns anders entschieden und ordnen die Anbieter unabhängig ein, statt die Zahlen zu übernehmen. Der Payrexx-Vergleich betrachtet ausschliesslich Schweizer und stark auf die Schweiz ausgerichtete Anbieter, die drei international tätigen Anbieter haben wir bewusst ergänzt. Gerade bei diesen lohnt ein zweiter Blick auf die Abwicklung in Schweizer Franken, auf den wir weiter unten eingehen. Wir erklären ausserdem die Begriffe dahinter und zeigen, wie man einen solchen Vergleich liest, ohne auf die beworbene Prozentzahl hereinzufallen.
Inhalt
Zahlungsanbieter, Acquirer, Payment Facilitator: die Begriffe
Wer Preise vergleichen will, muss zuerst wissen, was man eigentlich einkauft. Hinter jeder Kartenzahlung im Onlineshop stehen mehrere Parteien und drei Begriffe, die im Alltag oft durcheinandergeraten.
Ein Zahlungsanbieter (englisch Payment Service Provider oder PSP) sorgt für die technische Integration von Bezahlmethoden wie Mastercard, Visa, TWINT oder PostFinance Pay in den Shop. Statt mit jedem Finanzinstitut einzeln zu verhandeln, arbeiten Händlerinnen und Händler mit einem einzigen Anbieter zusammen und erhalten von dort alle gewünschten Zahlungsmethoden.
Ein Acquirer, auch Acquiring Bank genannt, ist das Finanzinstitut, das Kredit- und Debitkartenzahlungen tatsächlich abwickelt. Damit ein Shop solche Zahlungen annehmen darf, braucht er einen Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer. Dieser Vertrag regelt Annahme, Gebühren und Rückbuchungen.
Ein Payment Facilitator (PF) schliesslich vereinfacht das Ganze, indem er als Bindeglied zwischen Händler und Acquirer auftritt und den Akzeptanzvertrag im Namen des Acquirers unterzeichnet. Händlerinnen und Händler schliessen dann nur einen Vertrag ab, statt zwei. Der praktische Unterschied im Alltag: Bei einem reinen PSP wie Datatrans braucht es zusätzlich einen eigenen Acquiring-Vertrag, bei einem Payment Facilitator wie Payrexx nicht.

Fünf Fragen vor der Wahl
Die Wahl hängt von mehreren Faktoren ab. Bevor der Preis überhaupt ins Spiel kommt, lohnt es sich, fünf Fragen zu klären.
- Welche Bezahlmethoden will ich anbieten? Ein breites Angebot hebt die Conversion-Rate. Wer viele Schweizer Kundinnen und Kunden hat, kommt an TWINT und PostFinance Pay kaum vorbei. Nicht jeder Anbieter unterstützt beide.
- Welches Shopsystem nutze ich? Für Shopify, WooCommerce oder Shopware gibt es bei den meisten Anbietern fertige Plugins. Für individuell entwickelte Shops zählt die Qualität der API.
- Welche Zusatzfunktionen brauche ich? Manche Anbieter liefern Zahlungslinks, virtuelle Terminals oder einen kleinen One-Page-Shop mit. Für Spenden oder Abonnements gibt es spezialisierte Lösungen.
- Welche Kosten fallen wirklich an? Neben der Transaktionsgebühr gehören monatliche Fixkosten, Setup-Gebühren und Aufpreise für bestimmte Kartentypen dazu. Genau hier verstecken sich die Überraschungen.
- Welche Zielgruppe spreche ich an? Junge Kundschaft erwartet Wallet-Lösungen wie Apple Pay oder TWINT, international ausgerichtete Shops profitieren von schnellen Alternativen wie Instant Payment. Payrexx ist derzeit der einzige Anbieter in der Schweiz, der Pay by Bank anbietet.
Die Anbieter im Detail
Neben dem Preis entscheiden zwei Dinge über die Praxistauglichkeit: Passt der Anbieter zum eigenen Shopsystem und deckt er die Zahlungsmethoden ab, die die Kundschaft erwartet. Die folgenden Profile fassen für jeden Anbieter die Shop-Integrationen, die unterstützten Zahlungsmethoden und die Ausrichtung zusammen. Zu den neun Anbietern aus dem Payrexx-Vergleich haben wir drei ergänzt, die dort fehlen. Alle sind alphabetisch geordnet. Angaben zu Plugins und Methoden ändern sich laufend, weshalb im Zweifel die aktuelle Anbieter-Dokumentation gilt.
Adyen

Globaler Anbieter aus den Niederlanden, gegründet 2006, der im Payrexx-Vergleich fehlt. Adyen richtet sich an grössere Unternehmen und rechnet nach dem Interchange-Modell ab, das sich meist erst ab einem gewissen Volumen lohnt. Ein Mindestumsatz ist üblich. Für Schweizer Shops ist Adyen direkt nutzbar und unterstützt TWINT.
- Shop-Integrationen: offizielle Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento und Shopware.
- Zahlungsmethoden: TWINT, Visa, Mastercard, Amex, Apple Pay und Google Pay.
- Ausrichtung: Grossunternehmen mit internationalem Volumen.
Datatrans von Planet

Etablierter PSP aus Zürich, gegründet 2001 und seit Ende 2021 Teil der Planet-Gruppe. Der Anbieter deckt über 40 Zahlungsmethoden und mehr als 135 Währungen ab und richtet sich an grössere Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen. Datatrans ist weder Acquirer noch Payment Facilitator, deshalb braucht es zusätzlich einen separaten Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer.
- Shop-Integrationen: Plugins für WooCommerce, Magento und Shopware, für Shopify nur über Dritt-Gateways.
- Zahlungsmethoden: TWINT, Apple Pay, Google Pay, Visa und Mastercard, dazu ein breites internationales Methodenspektrum.
- Ausrichtung: Grossunternehmen und Entwicklerteams, API-lastig und international.
Mollie

Europäischer Anbieter aus den Niederlanden mit einfacher Preisstruktur, der bei kleineren Shops beliebt ist und im Payrexx-Vergleich fehlt. Mollie unterstützt TWINT seit November 2023, was den Anbieter für den Schweizer Markt erst interessant gemacht hat. Schweizer Shops und aus dem Ausland in die Schweiz liefernde Händler können Mollie nutzen.
- Shop-Integrationen: offizielle Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento, Shopware, PrestaShop, JTL und Wix.
- Zahlungsmethoden: TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay.
- Ausrichtung: KMU-freundlich, breite Plugin-Abdeckung.
Nexi (ehem. Concardis)

Etablierter Acquirer und PSP, der im DACH-Raum unter der Marke Nexi auftritt. Der Anbieter geht auf das deutsche Unternehmen Concardis aus Eschborn zurück, das 2021 von der italienischen Nexi-Gruppe übernommen und bis 2023 in Nexi umbenannt wurde. In der Schweiz firmiert die Gruppe als Nexi Schweiz, hervorgegangen aus dem ebenfalls übernommenen Anbieter Nets. Nexi fehlt im Payrexx-Vergleich, ist im DACH-Raum aber verbreitet und oft im Zusammenspiel mit stationären Kassensystemen im Einsatz. Die Anbindung an Onlineshops läuft überwiegend über Drittanbieter-Plugins statt über ein eigenes Plugin-Ökosystem.
- Shop-Integrationen: WooCommerce über Drittanbieter-Plugins, weitere Systeme je nach Partner.
- Zahlungsmethoden: TWINT sowie Visa und Mastercard über die PayEngine.
- Ausrichtung: KMU bis Grossunternehmen, Fokus auf stationären Handel und E-Commerce.
PayPal

International tätiger Anbieter aus den USA mit sehr hoher Bekanntheit und Stärke bei grenzüberschreitenden Zahlungen. PayPal verlangt keine monatlichen Fixkosten, dafür liegen die Transaktionsgebühren deutlich über denen der Schweizer Anbieter. Für einen rein auf den Schweizer Markt ausgerichteten Shop ist das Fehlen der lokalen Methoden der grösste Nachteil.
- Shop-Integrationen: breit verfügbare Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento, Shopware und PrestaShop.
- Zahlungsmethoden: Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay. Weder TWINT noch PostFinance Pay.
- Ausrichtung: KMU bis Enterprise mit internationaler Kundschaft.
Payrexx

Schweizer Omnichannel-Anbieter und Payment Facilitator aus Thun, gegründet 2015. Kartenzahlungen laufen ohne separaten Acquiring-Vertrag, was die Einrichtung vereinfacht. Payrexx bündelt integrierte E-Commerce-Tools, Vor-Ort-Zahlungen und als einziger Anbieter im Vergleich Pay by Bank. Für Start-ups gibt es 30 Prozent Rabatt, für gemeinnützige Organisationen 50 Prozent.
- Shop-Integrationen: eigene Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento, Shopware und PrestaShop.
- Zahlungsmethoden: TWINT, PostFinance Pay, Apple Pay, Google Pay, Visa und Mastercard sowie Pay by Bank.
- Ausrichtung: KMU und kleinere Shops, Omnichannel inklusive POS, Tap to Pay und QR Pay.
PostFinance

Auf den Schweizer Markt zugeschnittene Lösung der PostFinance AG mit Sitz in Bern. Die direkte Anbindung an das hiesige Bankensystem und die hohe Kundenakzeptanz machen den Anbieter besonders für Unternehmen interessant, die vorwiegend im Inland tätig sind. Das Paket Checkout All-in-One bündelt alle gängigen Methoden über einen einzigen Vertrag.
- Shop-Integrationen: Plugins für WooCommerce, Magento 2, Shopware und PrestaShop, Shopify und Wix über Connected Services.
- Zahlungsmethoden: PostFinance Pay, TWINT, Apple Pay, Google Pay, Visa und Mastercard.
- Ausrichtung: KMU bis Grossunternehmen, mit API und SDKs für Eigenentwicklungen.
saldiaPay

Schweizer Anbieter der saldia AG aus Burgdorf mit eigenem Ökosystem an Zusatzwerkzeugen für Buchhaltung und Logistik, den «saldiApps». Die Abwicklung erfolgt in Schweizer Franken mit Datenhaltung in der Schweiz. saldiaPay richtet sich an KMU, Vereine und Start-ups, deckt aber auch grössere Volumen ab. Ein Teil der Shop-Plugins ist nur auf Anfrage verfügbar.
- Shop-Integrationen: laut Anbieter Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento, Shopware 6 und PrestaShop.
- Zahlungsmethoden: TWINT, PostFinance, Apple Pay, Google Pay, Visa, Mastercard, Amex sowie Kauf auf Rechnung und QR-Rechnung.
- Ausrichtung: Schweizer KMU, Vereine und Start-ups.
Stripe

International tätiger Anbieter aus den USA mit europäischer Gesellschaft in Irland. Stripe richtet sich mit einer starken API besonders an Entwicklerteams und an Unternehmen, die international skalieren. Die Lösung reicht vom Start-up bis zum Grosskonzern. TWINT wird über das Payment Element offiziell unterstützt, PostFinance Pay dagegen nicht.
- Shop-Integrationen: offizielles Plugin für WooCommerce, Gateway für Shopify, Anbindung für Magento und weitere Systeme.
- Zahlungsmethoden: TWINT, Apple Pay, Google Pay, Visa und Mastercard. Kein PostFinance Pay.
- Ausrichtung: Entwicklerteams und international skalierende Unternehmen, KMU bis Enterprise.
wallee

Schweizer Anbieter mit Sitz in Winterthur und modularer API. Die Zahlformulare sind mobil optimiert und werden direkt im Shop eingebettet statt über eine Weiterleitung geladen. Das Portal deckt alle Kanäle inklusive POS ab. wallee passt für mittelgrosse bis grosse Unternehmen mit spezifischen Anforderungen an ihre Payment-Lösung. Anders als im Payrexx-Vergleich dargestellt, bietet wallee auch Zahlungslinks und weitere Commerce-Funktionen.
- Shop-Integrationen: eigene Plugins für WooCommerce, Shopify, Shopware, PrestaShop, Magento und JTL.
- Zahlungsmethoden: TWINT, PostFinance Pay, Apple Pay, Google Pay, Visa und Mastercard sowie Click to Pay.
- Ausrichtung: entwickler- und omnichannel-orientiert, KMU bis grössere Händler.
Worldline und Saferpay

Globaler Anbieter mit Hauptsitz in Frankreich, der sowohl Acquiring als auch PSP-Services in Paketen anbietet. Die E-Commerce-Lösung Saferpay stammt aus dem früheren Schweizer Anbieter SIX Payment Services, den Worldline 2018 übernommen hat. In der Schweiz ist Saferpay weit verbreitet. Worldline ist der grösste Acquirer des Landes. Das E-Commerce-Paket kommt ohne monatliche Fixkosten aus, die dynamische Währungsumrechnung hilft bei ausländischer Kundschaft.
- Shop-Integrationen: zertifizierte Plugins für WooCommerce, Magento 2, Shopware 6, PrestaShop und JTL, kein eigenes Shopify-Plugin.
- Zahlungsmethoden: TWINT, PostFinance Pay, Visa, Mastercard, Amex, Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna und REKA.
- Ausrichtung: KMU bis Grossunternehmen, omnichannel- und POS-fähig.
zahls.ch

Schweizer Anbieter, der sich über eine transparente und einfache Preisgestaltung positioniert und integrierte E-Commerce-Tools wie ein Online-Terminal, Zahlungslinks und digitale Rechnungen mitbringt. Der Anbieter versteht sich als Schweizer Alternative zu internationalen Lösungen und spricht neben Shops auch Vereine und Events an.
- Shop-Integrationen: fertige Plugins für WooCommerce und PrestaShop, Magento und Shopware auf Anfrage.
- Zahlungsmethoden: TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay und PostFinance.
- Ausrichtung: Schweizer KMU und Einsteiger bis Grossunternehmen.
Die Anbieter auf einen Blick
Die folgende Tabelle fasst die zwölf Anbieter zusammen. Die Gebühren-Ampel ist bewusst grob: Die drei günstigsten Schweizer Anbieter liegen so nah beieinander, dass sie als gleichwertig gelten. Grün steht für günstig, gelb für mittleres Niveau, rot für spürbar teurer. Wo kein Listenpreis existiert, steht «Offerte».
| Anbieter | Sitz | Gebühren | TWINT / PF Pay | Shop-Plugins | Zielgruppe | CH-Support | Agentic Payments |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Adyen | NL | Offerte | ja / nein | breit | Grossunternehmen | nein | 🟢 aktiv |
| Datatrans | CH (Zürich) | 🟡 mittel | ja / offen | breit, kein Shopify | Grossunternehmen | ja | ⚪ kein Fokus |
| Mollie | NL | 🟡 mittel | ja / nein | breit | KMU | nein | 🟡 Pilot |
| Nexi (ehem. Concardis) | DE | Offerte | ja / nein | über Dritte | KMU bis gross | teilweise | 🟡 Pilot |
| PayPal | US | 🔴 hoch | nein / nein | breit | KMU bis gross | nein | 🟢 aktiv |
| Payrexx | CH (Thun) | 🟢 günstig | ja / ja | breit | KMU | ja | ⚪ kein Fokus |
| PostFinance | CH (Bern) | 🟢 günstig | ja / ja | breit | KMU bis gross | ja | ⚪ kein Fokus |
| saldiaPay | CH (Burgdorf) | 🟡 mittel | ja / ja | breit | KMU, Vereine | ja | ⚪ kein Fokus |
| Stripe | US / IE | 🔴 hoch | ja / nein | breit | KMU bis gross | nein | 🟢 aktiv |
| wallee | CH (Winterthur) | 🟢 günstig | ja / ja | breit | KMU bis gross | ja | ⚪ kein Fokus |
| Worldline | FR | 🟡 mittel | ja / ja | breit, kein Shopify | KMU bis gross | teilweise | 🟢 aktiv |
| zahls.ch | CH | 🟡 mittel | ja / ja | WooCommerce, PrestaShop | KMU bis gross | ja | ⚪ offen |
Spalte «TWINT / PF Pay»: erster Wert TWINT, zweiter Wert PostFinance Pay. «offen» bedeutet, dass die Verfügbarkeit von PostFinance Pay nicht abschliessend verifiziert ist. Gebühren: 🟢 günstig, 🟡 mittel, 🔴 hoch, «Offerte» nur auf Anfrage. Agentic Payments: 🟢 aktiv (Produkt oder Standard live), 🟡 Pilot (angekündigt oder in Erprobung), ⚪ kein öffentlicher Fokus. Sitz als Länderkürzel: CH Schweiz, DE Deutschland, FR Frankreich, NL Niederlande, US USA, IE Irland. Stand Juli 2026, Angaben ohne Gewähr.
Was ein Kostenvergleich zeigt und was nicht
Der Payrexx-Vergleich rechnet zwei Beispielshops durch: einen mit 20’000 CHF Monatsumsatz bei 200 Kartentransaktionen und einen mit 100’000 CHF bei 1’000 Transaktionen, jeweils 100 CHF pro Einkauf. Berücksichtigt werden nur Mastercard und Visa, ausgewählt wird pro Anbieter das jeweils günstigste Abo. Setup-Gebühren bleiben aussen vor. Das ist eine nachvollziehbare Methode und die Ergebnisse sind, wer sie nachrechnet, weitgehend korrekt.
Beim kleinen Shop mit 20’000 CHF liegen die drei Schweizer Anbieter eng beieinander: Payrexx bei 355 CHF, PostFinance bei 365.90 CHF, wallee bei 369.95 CHF. Danach folgen Worldline mit 378 und Datatrans mit 398 CHF. PayPal ist mit 790 CHF am teuersten. Beim mittelgrossen Shop mit 100’000 CHF errechnet der Vergleich 1’579 CHF für Payrexx, 1’739.90 CHF für wallee und 1’749.90 CHF für PostFinance. PayPal und Stripe liegen mit 3’950 und 3’200 CHF deutlich darüber.
Die Reihenfolge ist also stabil: Schweizer Anbieter vorne, internationale Anbieter mit Fokus auf Kartenzahlungen ohne lokale Methoden hinten. Nur ist der Abstand an der Spitze klein. Zwischen dem günstigsten und dem drittgünstigsten Anbieter liegen beim kleinen Shop keine 15 CHF im Monat. Diese Differenz kippt schnell, sobald sich eine einzige Annahme ändert.
Die drei ergänzten Anbieter lassen sich nur teilweise in dieselbe Rechnung einordnen. Mollie veröffentlicht einen klaren Satz von 1,80 Prozent plus 0,25 Euro pro Kartentransaktion ohne monatliche Fixkosten. Auf dieselben Beispielshops übertragen, ergibt das rund 410 CHF beim kleinen und rund 2’050 CHF beim mittelgrossen Shop. Mollie liegt damit über den Schweizer Anbietern, aber unter Stripe und PayPal. Die Sätze sind offiziell in Euro ausgewiesen, die CHF-Beträge sind eine Näherung.
Für Adyen und Nexi lässt sich kein vergleichbarer Monatspreis berechnen. Adyen rechnet nach dem Interchange-Modell ab, bei dem nur eine kleine fixe Bearbeitungsgebühr publiziert ist, während Interchange und Scheme-Fees pro Transaktion hinzukommen. Dazu kommt eine Mindestrechnung, deren Höhe nicht öffentlich ist. Nexi nennt für das E-Commerce-Geschäft gar keinen Standardsatz, das Angebot gibt es nur auf Anfrage. Beide können bei hohem Volumen günstig sein, taugen aber nicht für einen Vergleich auf Basis von Listenpreisen.
Der Listenpreis ist ein Startpunkt
Der wichtigste Punkt an jedem solchen Vergleich steht meist im Kleingedruckten. Verglichen werden Listenpreise von den Webseiten der Anbieter. Das sind die Tarife, die man am Anfang bekommt, wenn man nicht nach etwas anderem fragt.
Ein Beispiel macht das greifbar. Payrexx erreicht die 355 CHF beim kleinen Shop mit dem Premium-Abo zu 49 CHF im Monat und 1,35 Prozent Transaktionsgebühr. Wer stattdessen mit dem Standard-Abo zu 19 CHF und 1,65 Prozent rechnet, landet bei 385 CHF und damit hinter PostFinance und wallee. Welches Abo sich lohnt, hängt vom Volumen ab. Das höhere Abo rechnet sich erst ab einem gewissen Umsatz. Die Aussage «Anbieter X ist der günstigste» gilt also immer nur für ein bestimmtes Abo bei einem bestimmten Umsatz.
Dazu kommt die zweite Ebene, die in keinem Listenvergleich auftaucht: individuelle Konditionen. Payrexx weist im eigenen Artikel darauf hin, dass für Shops mit über 100’000 CHF Monatsumsatz Sonderkonditionen üblich sind. Genannt werden neben Payrexx selbst auch Datatrans, Stripe, wallee, Worldline und zahls.ch. Im rechtlichen Hinweis des Vergleichs steht zudem der bemerkenswerte Satz, dass manche Anbieter «weitere inoffizielle Angebote und Konditionen» hätten, die nicht auf den Webseiten ersichtlich seien. Das ist keine Ausnahme, das ist Marktrealität. Wer nicht verhandelt, zahlt den Startpreis.
Die praktische Konsequenz: Ein publizierter Vergleich taugt zur groben Orientierung und dazu, die Kandidaten von neun auf zwei oder drei einzugrenzen. Die tatsächlichen Kosten ermittelt man erst, wenn man mit dem eigenen Umsatzprofil bei den engeren Kandidaten ein Angebot einholt.
Warum die Prozentzahl allein nichts sagt
Ein Beispiel aus dem Sommer 2026 macht das anschaulich. Stripe kündigte per Mail an, ab dem 21. Oktober 2026 im Europäischen Wirtschaftsraum die Gebühr für Premium-Karten von 1,9 auf 2,8 Prozent zu erhöhen, während sie für internationale Karten leicht von 3,25 auf 3,15 Prozent sinkt und für inländische Standardkarten gleich bleibt. Was ein Anbieter «Standardkarte» nennt, kostet also weniger als eine Premium- oder Firmenkarte. Internationale Karten liegen wieder anders. Weil bei den meisten Shops die Standardkarte den Grossteil des Volumens ausmacht, liegen die durchschnittlichen Kosten irgendwo zwischen den beworbenen Sätzen.
Für Schweizer Shops hat diese konkrete Änderung keinen unmittelbaren Einfluss. Die Schweiz ist nicht Teil des EWR und Stripe führt hier eine eigene, einfachere Preisliste: 2,9 Prozent plus 0,30 CHF für Schweizer und EWR-Karten, 3,25 Prozent plus 0,30 CHF für Karten von ausserhalb des EWR, plus zwei Prozent bei nötiger Währungsumrechnung. Eine separate, erhöhte Gebühr für Premium- oder Firmenkarten weist Stripe für die Schweiz derzeit nicht aus und eine Preiserhöhung wie im EWR ist für Schweizer Konten nicht angekündigt. Ausschliessen lässt sich das für die Zukunft nicht, denn die EWR-Anpassung folgt gestiegenen Netzwerkkosten der Kartenanbieter, die auch die Schweiz betreffen. Für den Moment gilt das Beispiel vor allem als Erinnerung: Die eine beworbene Prozentzahl bildet die tatsächliche Belastung selten vollständig ab.
Das Prinzip gilt aber überall, auch in der Schweiz. Die effektive Belastung hängt vom Kartenmix ab, den die eigene Kundschaft mitbringt. Ein Shop mit vielen Geschäftskunden, die mit Firmenkarten zahlen, fährt anders als ein Shop mit überwiegend privaten Debitkarten.
Wer Angebote vergleicht, sollte deshalb nicht nur auf die grösste beworbene Zahl schauen, sondern nachfragen, welche Kartentypen zu welchem Satz abgerechnet werden und ob das Modell eine pauschale Mischgebühr oder eine aufgeschlüsselte Abrechnung nach Interchange vorsieht. Bei kleinen Volumen ist eine einfache Pauschale bequemer, bei grossen kann die aufgeschlüsselte Variante spürbar günstiger sein.
Zahlungsmethoden entscheiden über den Warenkorb
Der Preis pro Transaktion ist die eine Seite. Die andere ist, ob die Kundin überhaupt bezahlt. In der Schweiz gehören TWINT und PostFinance Pay zu den meistgenutzten Methoden. Ihr Fehlen im Checkout kostet Umsatz. Genau hier trennen sich die Anbieter. TWINT und PostFinance Pay sind bei den Schweizer Anbietern sowie bei Worldline und Datatrans an Bord. PayPal unterstützt beide nicht. Stripe deckt TWINT ab, PostFinance Pay hingegen nicht.
Wir haben den Aufstieg von TWINT im Checkout an anderer Stelle beschrieben, etwa beim TWINT Express Checkout und bei PostFinance Pay. Für einen Schweizer Shop ist die Frage nach den lokalen Methoden oft wichtiger als der Unterschied von einem Zehntelprozent bei der Kartengebühr. Ein Anbieter, der 0,1 Prozentpunkte günstiger ist, aber TWINT nicht sauber integriert, ist am Ende teurer, weil er Kaufabbrüche produziert.
Bei den Zusatzfunktionen lohnt ein genauer Blick, weil publizierte Übersichten hier nicht immer aktuell sind. Ob ein Anbieter Zahlungslinks, ein virtuelles Terminal oder einen kleinen One-Page-Shop mitbringt, entscheidet über den Aufwand bei der Einrichtung. Solche Details ändern sich schneller als jährliche Vergleichstabellen, weshalb sie im direkten Gespräch mit dem Anbieter oder in dessen aktueller Dokumentation zu klären sind.
Ausländische Anbieter und der Schweizer Franken
Adyen, Mollie, Stripe und PayPal haben ihren Sitz nicht in der Schweiz. Für einen Schweizer Shop wirft das eine berechtigte Frage auf: Was bedeutet das für die Abwicklung in Schweizer Franken. Ein verbreiteter Irrtum lautet, ausländische Anbieter zahlten nur in Euro aus. Das stimmt so nicht. Adyen, Mollie, Stripe und PayPal unterstützen CHF als Auszahlungswährung auf ein Schweizer Konto. Solange ein Shop in Franken verkauft und in Franken abgerechnet wird, fallen keine Umrechnungsgebühren an.
Relevant werden die Kosten erst beim Währungsmix. Wird eine Zahlung in einer Währung abgewickelt, die nicht als Auszahlungswährung hinterlegt ist, kommt ein Umrechnungsaufschlag dazu. Stripe verlangt dafür zwei Prozent, Mollie je nach Konstellation rund 2,5 bis 3 Prozent, PayPal liegt beim Wechselkurs noch höher. Wer überwiegend Schweizer Kundschaft mit CHF-Karten bedient, ist davon kaum betroffen. Wer viel internationale Kundschaft hat, sollte die Aufschläge einrechnen.
Beim Datenschutz lohnt eine genauere Betrachtung, gerade bei US-Anbietern. Seit dem 15. September 2024 anerkennt der Bundesrat die USA über das Swiss-U.S. Data Privacy Framework als angemessen, sofern der Anbieter zertifiziert ist. Stripe und PayPal sind es. Auf dem Papier ist der Datentransfer damit abgedeckt und der Anbieter muss nur in der Datenschutzerklärung und im Bearbeitungsverzeichnis genannt werden.
Das Framework regelt aber nur die datenschutzrechtliche Angemessenheit, nicht den behördlichen Zugriff. Hier kommt der US CLOUD Act ins Spiel. Er verpflichtet US-Unternehmen, Daten auf Anordnung amerikanischer Behörden herauszugeben, auch wenn diese Daten in der Schweiz oder in der EU liegen und teils ohne Beschluss im Einzelfall. Der Bundesrat hält den CLOUD Act zwar nicht grundsätzlich für unvereinbar mit dem Schweizer Recht. Ein Restrisiko bleibt aber: Kundendaten eines Schweizer Shops sind bei einem US-Anbieter wie Stripe oder PayPal einem staatlichen Zugriff ausgesetzt, den es bei einem Anbieter aus den Niederlanden wie Adyen oder Mollie in dieser Form nicht gibt.
Für die meisten Onlineshops mit gewöhnlichen Bestell- und Zahlungsdaten ist dieses Risiko vertretbar. Wer besonders schützenswerte Daten bearbeitet oder Wert auf eine durchgehend europäische Datenhaltung legt, fährt mit einem Schweizer oder europäischen Anbieter jedoch besser. Eine kurze Risikoabwägung gehört deshalb in die Anbieterwahl, gerade wenn es um US-Dienste geht.
Zwei Schweizer Eigenheiten bleiben trotzdem ein Nachteil. TWINT bieten Adyen, Mollie und Stripe zwar an, PayPal jedoch nicht. PostFinance Pay ist bei den ausländischen Anbietern kaum verlässlich abgedeckt und meist nur über Schweizer PSP zu haben. Und der in der Schweiz beliebte Kauf auf Rechnung mit QR-Rechnung fehlt bei den ausländischen Anbietern als nativer Bestandteil des Checkouts. Dafür braucht es eine Schweizer Lösung oder die QR-IBAN über die eigene Bank.
Die Stärke der ausländischen Anbieter liegt woanders. Wer viele Kundinnen und Kunden im Ausland bedient, bekommt aus einer Integration heraus lokale Zahlarten wie iDEAL, Bancontact, Klarna oder SEPA. Stripe und Adyen bringen starke Schnittstellen, Betrugsprävention und Multi-Currency-Abwicklung mit. Bei hohem Volumen kann das Interchange-Modell von Adyen günstiger ausfallen als eine pauschale Mischgebühr. Für einen rein auf die Schweiz ausgerichteten Shop mit CHF-Umsatz, TWINT und Rechnungskauf ist ein Schweizer Anbieter dagegen oft die einfachere Wahl.
Wo die Reise hingeht: Agentic Payments
Die Wahl des Zahlungsanbieters ist keine Entscheidung für die Ewigkeit, denn das Feld verändert sich. KI-Assistenten beginnen, den Kaufvorgang selbst zu übernehmen. Der klassische Checkout tritt in den Hintergrund. Wir haben das unter dem Stichwort Agentic Payments und breiter im Agentic Commerce aufgearbeitet.
Bei diesem Thema trennt sich das Feld deutlich. Vier Anbieter sind bereits aktiv. Stripe hat mit OpenAI das Agentic Commerce Protocol mitentwickelt, über das der Instant Checkout in ChatGPT läuft. PayPal hat im Oktober 2025 seine Agentic Commerce Services samt Agent Toolkit gestartet. Adyen bietet mit «Adyen Agentic» ein eigenes Produktbündel und unterstützt die Protokolle ACP und Google AP2. Worldline hat mit ING und den Kartennetzwerken Mastercard und Visa im Sommer 2026 erste durchgängige agentische Zahlungen in Europa live geschaltet, ein Schritt, den wir im Artikel zu Agentic Payments bereits beschrieben haben.
Mollie und Nexi, zu dem Concardis gehört, stehen mit Pilotprojekten und angekündigten Integrationen in der zweiten Reihe. Auffällig ist, dass kein einziger genuin Schweizer Anbieter ein eigenes Agentic-Payment-Produkt oder eine Protokoll-Integration vorweist. Payrexx und Datatrans positionieren sich immerhin als «agent-ready» über stabile Programmierschnittstellen und maschinenlesbare Dokumentation, ein eigenes agentisches Angebot ist das aber nicht. Die Schweiz nimmt am Agentic Commerce bisher vor allem über TWINT und PostFinance Pay innerhalb ausländischer Stacks teil, nicht über eigene Infrastruktur.
Für die heutige Anbieterwahl bedeutet das vor allem eines: Flexibilität schlägt langfristige Bindung. Ein Anbieter mit offener API und schneller Anpassung an neue Standards ist besser aufgestellt als einer mit starrem Paket. Wenn der Handel zunehmend ohne klassischen Shop stattfindet, verschiebt sich der Wert vom hübschen Checkout hin zur sauberen Abwicklung im Hintergrund. Das ist ein Grund mehr, sich nicht allein am aktuellen Preis zu orientieren.
Einordnung
Für Schweizer Onlineshops lassen sich aus dem Vergleich drei praktische Folgerungen ziehen.
- Rechne mit deinem eigenen Profil, nicht mit dem Beispielshop. Durchschnittlicher Warenkorb, Zahl der Transaktionen und Kartenmix bestimmen das Ergebnis. Ein Vergleich mit 100 CHF pro Einkauf sagt wenig über einen Shop mit 30 CHF Durchschnittswarenkorb aus. Nimm zwei oder drei Kandidaten und rechne beide Szenarien mit deinen Zahlen durch.
- Frag nach Konditionen, bevor du unterschreibst. Der Listenpreis ist der Startpreis. Rabatte für Start-ups und gemeinnützige Organisationen, Vorzugssätze ab einem gewissen Volumen und inoffizielle Angebote existieren bei fast allen grossen Anbietern. Wer nicht fragt, bekommt sie nicht.
- Gewichte die lokalen Zahlungsmethoden. TWINT und PostFinance Pay entscheiden in der Schweiz über Kaufabschlüsse. Ein minimal günstigerer Anbieter ohne saubere Integration dieser Methoden kostet am Ende mehr, als er spart. Alle Anbieter stellen kostenlose Testphasen bereit. Nutze sie, um den Checkout mit echten Zahlungen zu prüfen.
Häufige Fragen
Welcher Zahlungsanbieter ist 2026 der günstigste für Schweizer Onlineshops?
Bei den Listenpreisen liegen die Schweizer Anbieter Payrexx, PostFinance und wallee eng beieinander. In einem Beispiel mit 20’000 CHF Monatsumsatz trennen sie weniger als 15 CHF pro Monat. Welcher Anbieter am günstigsten ist, hängt vom gewählten Abo, vom Umsatz, vom durchschnittlichen Warenkorb und vom Kartenmix ab. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Sinnvoll ist, zwei oder drei Kandidaten mit dem eigenen Umsatzprofil durchzurechnen und individuelle Konditionen anzufragen.
Bekomme ich als Neukunde den Tarif, der auf der Website beworben wird?
In der Regel ja, aber der beworbene Tarif ist oft an ein bestimmtes, teils kostenpflichtiges Abo gebunden. Günstigere Transaktionssätze setzen häufig ein höheres Monatsabo oder ein bestimmtes Umsatzvolumen voraus. Zusätzlich bieten die meisten grossen Anbieter individuelle Konditionen an, die nicht auf der Website stehen und aktiv verhandelt werden müssen. Wer nicht nachfragt, zahlt den Listenpreis.
Wie vergleiche ich Zahlungsanbieter fair?
Vergleiche gleiche Tarifstufen miteinander und rechne mit deinem echten Transaktionsprofil, also durchschnittlicher Warenkorb, Zahl der Transaktionen pro Monat und Anteil der verschiedenen Kartentypen. Beziehe monatliche Fixkosten, Setup-Gebühren und Aufpreise für Premium- oder Firmenkarten mit ein. Ein publizierter Vergleich dient zur groben Vorauswahl, die tatsächlichen Kosten ergeben sich aus einem konkreten Angebot.
Warum weicht die beworbene Prozentzahl von meinen echten Kosten ab?
Die beworbene Prozentzahl gilt meist für inländische Standardkarten. Premium- und Firmenkarten sowie internationale Karten werden oft zu höheren Sätzen abgerechnet. Dazu kommen fixe Beträge pro Transaktion, monatliche Gebühren und je nach Modell aufgeschlüsselte Interchange-Kosten. Die effektive Belastung hängt deshalb vom Kartenmix deiner Kundschaft ab und liegt in der Regel über der niedrigsten beworbenen Zahl.
Unterstützen alle Zahlungsanbieter TWINT und PostFinance Pay?
Nein. TWINT und PostFinance Pay sind bei den Schweizer Anbietern Payrexx, PostFinance, wallee, saldiaPay und zahls.ch sowie bei Worldline und Datatrans verfügbar. PayPal unterstützt weder TWINT noch PostFinance Pay. Stripe deckt PostFinance Pay nicht ab. Für Schweizer Shops sind diese lokalen Methoden oft wichtiger als ein minimaler Unterschied bei der Kartengebühr, weil ihr Fehlen zu Kaufabbrüchen führt.
Zahlen ausländische Zahlungsanbieter in Schweizer Franken aus?
Ja. Adyen, Mollie, Stripe und PayPal unterstützen CHF als Auszahlungswährung auf ein Schweizer Konto. Solange ein Shop in Franken verkauft und in Franken abrechnet, fallen keine Umrechnungsgebühren an. Ein Aufschlag entsteht erst, wenn eine Zahlung in einer Währung abgewickelt wird, die nicht als Auszahlungswährung hinterlegt ist. Stripe verlangt dafür zwei Prozent, Mollie rund 2,5 bis 3 Prozent, PayPal liegt höher. Für Schweizer Kundschaft mit CHF-Karten ist das kaum relevant.
Quellen
- Payrexx: Vergleich der Schweizer Online-Zahlungsanbieter für 2026
- Unser früherer Vergleich der Schweizer Zahlungsanbieter
- Stripe: Preise für die Schweiz
- Stripe Support: Preisanpassungen im EWR (Premium- und internationale Karten, gültig ab 21. Oktober 2026)
- Payrexx: Preisübersicht Payrexx
- wallee: wallee Zahlungsplattform
- PostFinance: Zahlungslösungen für Unternehmen
- Datatrans: Datatrans von Planet
- Worldline: Worldline Schweiz
- saldiaPay: saldiaPay
- zahls.ch: zahls.ch
- Mollie: Preise und TWINT-Konditionen
- Adyen: Interchange++-Preismodell
- Nexi Schweiz: Concardis und Nexi in der Schweiz
- EDÖB: Swiss-U.S. Data Privacy Framework (gültig ab 15. September 2024)
- Lenz & Staehelin: Einordnung des Bundesrats zum CLOUD Act
Hauptbeitragsbild erstellt mit GPT-5.5.

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