Sichtbarkeit ganzheitlich messen, ohne teure SEO-Suite

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Visibility Dashboard

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Sichtbarkeit im Netz misst man traditionell mit einer SEO-Suite wie Sistrix, Semrush oder Ahrefs. Diese Werkzeuge sind gut, aber sie kosten oft über hundert Franken im Monat, sind auf den US- und den deutschen Grossmarkt zugeschnitten und messen vor allem die Welt von gestern: Positionen bei Google und Bing.

Ein wachsender Teil der Suche findet aber gar nicht mehr in einer Ergebnisliste statt, sondern in den Antworten von ChatGPT, Perplexity oder Google. Ich habe deshalb unser SEO Suite Abo gekündigt und ein eigenes Werkzeug gebaut, das klassische Suche, KI-Suche, Social Media und Newsletter zusammenführt, pro Monatsreport rund einen Franken an API-Kosten verursacht und ohne Grauzonen-Scraper auskommt. Es ist frei auf GitHub verfügbar, der komplette Juni-Report steht am Ende dieses Artikels, samt Download als PDF.

Ein Unterschied ist uns dabei wichtig. Die Marktführer unter den SEO-Suiten haben vor allem grosse Online Marketing Agenturen und internationale Brands im Blick, mit entsprechendem Funktionsumfang und entsprechenden Preisen. Das Openstream Visibility Dashboard ist bewusst auf KMU und kleinere Brands ausgerichtet: die richtigen Kennzahlen auf einen Blick, starker Bezug auf die Schweiz und ohne den Ballast und die Kosten einer Enterprise Suite.

Das Problem mit den SEO-Suiten

Die grossen SEO-Suiten haben drei Eigenschaften, die für ein kleines Schweizer Unternehmen zum Problem werden.

  1. Der Preis: Ein brauchbares Abo beginnt bei rund hundert Franken im Monat und wächst schnell in den mehrere-hundert-Bereich, sobald man mehrere Domains oder Nutzerinnen und Nutzer braucht. Wer wie wir mehrere Kundenprojekte betreut, zahlt entweder pro Projekt oder quetscht alles in ein Konto, das dafür nicht gedacht ist.
  2. Der Zuschnitt: Die Suiten sind auf den amerikanischen und den deutschen Grossmarkt ausgelegt. Für ein Schweizer KMU heisst das: deutschsprachige KI-Prompts mit Schweizer Region, lokale Wettbewerber und der Schweizer Markt sind selten der Standard,
  3. Der blinde Fleck: Die Suiten zählen Positionen bei Google und Bing. Aber immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Perplexity oder Google direkt und bekommen eine fertige Antwort. Ob eine Marke in dieser Antwort vorkommt, sieht man in keiner klassischen Ranking-Tabelle. Dort entscheidet sich aber die Sichtbarkeit von morgen.

Diese Verschiebung von der klassischen Suche zur KI-Suche haben wir im Artikel Google AI Search: Was jetzt für SEO wirklich zählt ausführlich aufgearbeitet. Das Dashboard ist die logische Konsequenz daraus.

Was das Dashboard misst

Die Grundidee: Sichtbarkeit ist nicht gleich Google-Ranking. Ein Unternehmen ist online über viele Kanäle gleichzeitig sichtbar und ein ehrlicher Report muss sie alle zusammenführen. Das Openstream Visibility Dashboard deckt vier Bereiche ab.

  1. Klassische Suche (SEO): Auf welchen Positionen erscheint die Website bei Google und Bing? Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit über die Zeit, wie steht es um das technische Fundament (Onsite) und um die Verlinkung von aussen (Offsite)?
  2. KI-Suche (GEO): Wird die Marke in den Antworten von KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews oder Microsoft Copilot erwähnt und zitiert? Diesen Bereich nennt man Generative Engine Optimization, kurz GEO.
  3. Social Media: Wie entwickeln sich die eigenen Kanäle bei YouTube, TikTok und Instagram? Views und Follower über die Zeit, abgegriffen direkt über die offiziellen APIs der Plattformen.
  4. Newsletter: Wie viele Empfängerinnen und Empfänger hat das eigene Mailing, wie entwickeln sich Öffnungs- und Klickrate? Angebunden ist der Versanddienst Sendy, eine Mailchimp-Anbindung ist vorgesehen.

Am Ende steht der Openstream Visibility Score (OVS), eine einzige Zahl, die all das bündelt: wie oft ein Unternehmen in einem Monat online aktiv gesehen wurde. Klicks, Views, KI-Nennungen und Newsletter-Öffnungen zusammengefasst. Impressionen zählen dabei nicht roh, sondern mit der tatsächlichen Klickrate gewichtet, damit die Zahl ehrlich bleibt. Nennungen in KI-Antworten zählen doppelt, weil eine Empfehlung durch einen KI-Assistenten erfahrungsgemäss mehr wert ist als ein einzelner Klick in einer langen Ergebnisliste.

GEO: der Punkt, an dem sich die Suche verschiebt

Der spannendste Teil ist die Messung der KI-Sichtbarkeit. Das Dashboard formuliert pro Kunde eine Handvoll deutschsprachiger Prompts, eine Mischung aus Kategorie-Fragen («Welcher Anbieter für X in der Schweiz?») und Marken-Fragen («Was ist Firma Y?»). Dann prüft es systematisch, wie oft die Marke in den Antworten von ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews auftaucht und ob sie als Quelle zitiert wird.

Für die Schweiz ist das besonders relevant. Nach StatCounter-Zahlen vom Juni 2026 dominiert ChatGPT den hiesigen KI-Markt mit knapp 72%, aber auch Perplexity, Gemini, Copilot und Claude haben zusammen einen zweistelligen Anteil. Claude liegt in der Schweiz mit rund 7% bemerkenswert höher als im globalen Schnitt. Wer diese Kanäle nicht misst, hat einen wachsenden blinden Fleck. Wie man Inhalte gezielt für die KI-Suche aufbereitet, steht in SEO für die nächste Generation: llms.txt richtig nutzen und in AI Overviews, Fan-Out und der Wert einzigartiger Inhalte.

Danny Sullivan
Ex-Googler Danny Sullivan über AI Overviews, Fan-Out und den Wert einzigartiger Inhalte am WordCamp US

Bei Microsoft gibt es für die KI-Sichtbarkeit inzwischen einen eigenen Report, die AI Performance (Beta) in den Bing Webmaster Tools. Er zeigt, bei welchen Anfragen und Seiten die Domain in Copilot und den Bing-KI-Antworten zitiert wurde. Der Haken: Diese Beta hat noch keine Schnittstelle, die Daten müssen aktuell von Hand als CSV exportiert und ins Dashboard importiert werden. Microsoft hat eine API dafür angekündigt, dann läuft auch dieser Kanal automatisch.

Google zieht nach. Am 3. Juni 2026 hat Google die Search Generative AI Performance Reports in der Search Console angekündigt, mit eigenen Ansichten für die Sichtbarkeit in den AI Overviews und im AI Mode. Vorerst zeigt der Report nur Impressionen, keine Klicks, keine Suchanfragen und er wird schrittweise ausgerollt, zuerst an eine Auswahl von Website Betreiberinnen und Betreibern. Bei unseren Schweizer Kunden erscheint er in der Search Console noch nicht. Sobald die Daten über die Search Console API (die Search-Analytics-Schnittstelle) verfügbar sind, was in den nächsten Monaten zu erwarten ist, binden wir auch diese Quelle direkt an, ohne manuellen Zwischenschritt.

Was ein Monatsreport an API-Kosten wirklich kostet

Jetzt zum Teil, der die SEO-Suiten alt aussehen lässt. Das Dashboard nutzt keine teuren All-in-One-Abos, sondern kombiniert kostenlose offizielle Schnittstellen mit gezielten Pay-per-Use-Diensten. Kostenlos sind die Google Search Console, die Bing Webmaster Tools, Google PageSpeed Insights und die OAuth-Schnittstellen der Social-Media-Plattformen. Bezahlt wird nur dort, wo es sein muss: bei den Ranking-, Onpage-, Backlink- und GEO-Daten. Für eine typische Schweizer KMU-Website mit rund zwanzig Keywords, fünfzig geprüften Seiten, ein paar tausend Backlinks und acht GEO-Prompts sieht die Rechnung so aus. DataForSEO rechnet in US-Dollar ab, deshalb stehen die Einzelposten in USD.

KomponenteKosten pro Monat
SERP-Rankings~ 0.05 USD
GEO (ChatGPT, Perplexity, AI Overview)~ 1.05 USD
Onsite-Audit~ 0.004 USD
Backlink-Snapshot~ 0.024 USD
Total~ 1.20 USD (gut 1 CHF)

Gut ein Franken für einen kompletten Monatsreport pro Domain. Der teuerste Posten sind die KI-Abfragen, weil dort echte Modell-Aufrufe anfallen. Alles andere kostet Rappen. Zum Vergleich: Das SEO-Tool-Abo, das wir gekündigt haben, lag bei 99 Euro im Monat. Die eigentliche Investition steckt nicht in den laufenden Kosten, sondern in der Entwicklung des Werkzeugs und die ist als quelloffene Software nun einmal geleistet.

Bei den Suiten kostet die KI-Auswertung extra

Fairerweise muss man sagen: Die grossen Suiten bieten inzwischen ebenfalls eine KI-Sichtbarkeit an. Nur ist sie dort meist ein kostenpflichtiges Zusatzmodul, das den ohnehin nicht kleinen Grundpreis noch einmal deutlich anhebt. Ein Blick auf den Stand Juli 2026.

AnbieterKI-Sichtbarkeitzusätzlich zum Grundabo
SemrushAI Visibility Toolkit als Add-on, ab 99 USD pro Monat und Domain (25 Prompts, weitere 50 für 60 USD)ja, plus SEO-Abo (Pro ab rund 140 USD)
AhrefsBrand Radar, 199 USD je KI-Plattform oder 699 USD für alle sechs, dazu Prompt-Tracking ab 50 USDja, plus Basis-Abo ab 129 USD. Volle Konfiguration real 828 bis 1’148 USD
SistrixAI-Prompt-Tracker aktuell in der Beta gratis im Abo, aber nur drei Chatbots (ChatGPT, Gemini, DeepSeek)im Abo ab rund 119 USD enthalten
XOVIXOVI AI als Add-on, 29 bis 39 Euro pro Monat, begrenzter Funktionsumfangja, ab 99 EUR monatlich

Wer die KI-Sichtbarkeit über mehrere Assistenten und mehrere Kundendomains ernsthaft verfolgen will, landet bei Semrush oder Ahrefs schnell im drei- bis vierstelligen Bereich pro Monat. Sistrix und XOVI halten die KI-Funktion günstig, decken dafür aber deutlich weniger Kanäle ab. Unser Dashboard misst ChatGPT, Perplexity und die Google AI Overviews auf Deutsch und mit Schweizer Region für die erwähnten gut ein Franken pro Report. Das ist der eigentliche Punkt: Die Zusatzkosten für GEO machen den Abstand nicht kleiner, sondern grösser.

Keine Grauzonen-Scraper

Ein Punkt ist uns bei diesem Projekt besonders wichtig: Wir verwenden keine Grauzonen-Scraper. Das Dashboard sammelt seine Daten ausschliesslich über offizielle Programmierschnittstellen. Die eigenen Ranking- und Impressionsdaten stammen direkt aus der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools, also aus erster Hand von den Suchmaschinen selbst. Für alles andere, was nicht über offizielle Google-Kanäle abgedeckt ist, nutzen wir einen einzigen spezialisierten Datenanbieter: DataForSEO.

DataForSEO

Warum das betont gehört: In der SEO-Branche ist es gängig, Ranking-Daten mit eigenen Scrapern und ganzen Proxy-Armeen abzugreifen, oft aus rechtlichen und ethischen Grauzonen heraus. Wir wollten das bewusst nicht. Ein selbst gebauter Crawler, der Google im grossen Stil abfragt, verstösst gegen deren Nutzungsbedingungen und bewegt sich auf dünnem Eis. Deshalb gibt es im ganzen Projekt keinen einzigen eigenen Scraper. Die technische Prüfung der Seiten, die Backlink-Analyse und die Ranking-Daten laufen alle über die dokumentierten APIs von DataForSEO und die eigenen Kernzahlen kommen sowieso direkt von Google und Bing.

DataForSEO aus Estland und die Frage der Datenethik

Wenn man einen externen Datenlieferanten in ein Kundenwerkzeug einbaut, sollte man wissen, mit wem man es zu tun hat. Deshalb haben wir uns DataForSEO genauer angeschaut. DataForSEO OÜ ist eine 2016 gegründete Firma mit Sitz in Tallinn, Estland, also innerhalb der EU, mit einem zweiten Standort in der Ukraine. Estland ist als vollständig GDPR-regulierter EU-Mitgliedstaat ein solider Gerichtsstand für einen Datenverarbeiter und das ist mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Anbieter, der EU-Datenschutzrecht untersteht, muss dokumentieren, wie er personenbezogene Daten verarbeitet und haftet dafür.

Konkret bietet DataForSEO in seinen Bedingungen ein Data Processing Agreement nach Artikel 28 GDPR an, gewährt die üblichen Betroffenenrechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung, das Recht auf Vergessenwerden) und löscht nach eigenen Angaben Daten, die älter als 365 Tage sind, dauerhaft aus dem System. Das Unternehmen ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, dem international anerkannten Standard für Informationssicherheit und wird nach eigenen Angaben von über 750 Softwarefirmen als Datenlieferant eingesetzt.

Ehrlich bleiben muss man an einer Stelle: Eine ISO-27001-Zertifizierung belegt, dass ein Anbieter seine internen Sicherheitsprozesse im Griff hat, also Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und den Umgang mit Vorfällen. Sie beweist nicht automatisch, dass jede einzelne Datenquelle sauber erhoben wurde. Das sind zwei verschiedene Ebenen. Für uns ist die entscheidende Kombination deshalb diese: ein in der EU ansässiger, GDPR-pflichtiger, sicherheitszertifizierter Anbieter, kombiniert mit dem Grundsatz, dass unsere Kernzahlen ohnehin direkt aus den offiziellen Google- und Bing-Konten der Kunden stammen. Damit bewegen wir uns bewusst nicht in der Scraper-Grauzone, in der viele Branchenwerkzeuge unterwegs sind, sondern auf dokumentierten, offiziellen Wegen. Ein Nebenaspekt gefällt uns zusätzlich: DataForSEO rechnet transparent pro Abfrage ab. Man zahlt Bruchteile eines Cents für genau die Daten, die man wirklich braucht, statt eine Suite-Pauschale für hundert Funktionen, von denen man drei nutzt.

Social Media über eigene Apps der Plattformen

Auch die Social-Media-Zahlen holt sich das Dashboard nicht über Umwege, sondern direkt aus den offiziellen Schnittstellen der Plattformen: der YouTube Data und Analytics API, der Instagram Graph API und der TikTok Display API. Bei YouTube und Instagram sind das die exakten Monatswerte aus den Analytics der Kanäle, nicht geschätzte Werte von aussen.

Das funktioniert so: Für jede Plattform legt man im jeweiligen Entwicklerportal eine eigene App an, YouTube und Instagram bei Google beziehungsweise Meta, TikTok im TikTok Developer Portal. Diese App wird einmalig mit dem Kundenkonto verbunden, über den Standard-Anmeldeprozess OAuth. Ab dann darf das Dashboard die Zahlen des eigenen Kanals lesen, ausschliesslich lesend und ausschliesslich für die verbundenen Konten. Kein fremder Kanal wird ausgewertet, keine Zugangsdaten wandern durch das Werkzeug.

Social Media Action
Illustration von Owl Illustration

Bei TikTok gibt es eine Einschränkung, die ehrlich benannt gehört. Die TikTok Display API liefert zwar die Follower und die kumulierten Video-Aufrufe, aber keinen sauberen monatlichen Views-Wert wie die Analytics von YouTube oder Instagram. Für die genaue Monatszahl exportieren wir deshalb aktuell die Tageswerte manuell aus TikTok Studio als CSV und lesen sie ins Dashboard ein. So bleibt der Report exakt. Auch der TikTok-Wert für Juni 2026 stammt aus diesem Export. Über die API messen wir, was über sie sauber möglich ist, den Rest ergänzt der Export, bis TikTok die Analytics-Werte über die Schnittstelle bereitstellt.

Ehrlich gesagt ist das Einrichten dieser Apps der aufwendigste Teil des ganzen Onboardings. Jede Plattform hat ihren eigenen Freigabeprozess, ihre eigenen Berechtigungen und ihre eigenen Eigenheiten. Der entscheidende Punkt: Es ist ein einmaliger Aufwand. Ist die Verbindung einmal hergestellt, laufen die Monatswerte weitgehend ohne weiteres Zutun ein, Monat für Monat.

Dass Social Media bei uns so viel Gewicht bekommt, hat einen Grund. Wir haben vor gut einem Jahr eine Social Media Offensive gestartet und fast ein Jahr lang jeden Tag ein Kurzvideo auf YouTube, TikTok, Instagram und LinkedIn veröffentlicht. Inzwischen ist es ein Video pro Woche, nachhaltiger im Aufwand. Der Effekt lässt sich im Report ablesen: Der grösste Teil unserer aktiven Sichtbarkeit kommt heute von drei Social Media Kanälen zusammen, nicht von der klassischen Google-Suche. Für Juni 2026 stehen 8’283 Social-Views gegen 189 Google-Klicks. Wer auf Social Media gar nicht präsent ist, läuft Gefahr, online schlicht unsichtbar zu werden.

Social Media Visibility
Illustration von Wahyu Setyanto

Das heisst nicht, dass die eigene Website an Bedeutung verliert, im Gegenteil. Social Media Kanäle sind gemietetes Land. Reichweite, Regeln und Fortbestand liegen bei der Plattform. Eine selbst gehostete eigene Website oder ein eigener Shop bleiben deshalb das Fundament, weil nur dort die Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Die Kanäle bringen die Aufmerksamkeit, die eigene Website hält sie und macht daraus etwas Belastbares.

Newsletter: Sendy angebunden, Mailchimp geplant

Der vierte Kanal ist der eigene Newsletter. Angebunden ist derzeit Sendy, ein selbst gehosteter Versanddienst. Weil Sendy von Haus aus nicht alle Kennzahlen über die Schnittstelle herausgibt, die wir für den Report brauchen, haben wir die Sendy-API entsprechend erweitert und lesen die aggregierten Werte ergänzend direkt aus der Sendy-Datenbank: Empfängerzahl, Öffnungs- und Klickrate je Ausgabe, dazu die Entwicklung der Listengrösse. Es geht dabei ausschliesslich um aggregierte Zahlen, keine einzelnen Empfängeradressen. Eine Anbindung an Mailchimp über dessen Marketing-API ist vorgesehen, damit auch Kunden mit Mailchimp ihre Newsletter-Zahlen im selben Report sehen.

Newsletter Marketing
Illustration von Round Icons

Dass bei uns Sendy läuft, ist kein Zufall. Wir sind vor einiger Zeit bewusst auf Sendy umgestiegen und erstellen unseren Newsletter heute direkt aus WordPress heraus und versenden für rund einen Franken pro tausend versendete Mails. Das ist derselbe Gedanke wie beim Visibility Dashboard: transparente, nutzungsbasierte Kosten statt einer Abo-Pauschale, die mit der Listengrösse explodiert.

Denn genau dort schlachten viele Newsletter SaaS Dienste ihre Nutzerinnen und Nutzer aus. Der Preis richtet sich nach der Zahl der Empfänger und steigt mit jeder tausend Adressen weiter. Schon bei einer Liste mit einigen tausend Empfängern liegt man dort schnell bei mehreren hundert Franken im Monat, Monat für Monat, unabhängig davon, wie oft man tatsächlich versendet. Mit Sendy zahlt man für dieselbe Reichweite rund einen Franken pro tausend Mails. Und das nur dann, wenn man wirklich versendet. Wer seinen Newsletter aus WordPress betreibt und über einen Wechsel nachdenkt: Wir haben das für uns gemacht und richten es auch für Kunden ein.

MailChimp Newsletter

Wie ein Report entsteht

Bevor überhaupt gemessen wird, durchläuft jeder Kunde ein strukturiertes Onboarding, denn schlechte Prompts und Keywords führen zu wertlosen Reports. Das Dashboard analysiert zunächst die wichtigsten Seiten der Website und lässt daraus ein strukturiertes Profil erstellen (Angebot, Zielgruppe, Region, Positionierung, Markennamen). Aus diesem Profil und aus Signalen der Search Console schlägt es dann rund zwanzig Keywords und acht GEO-Prompts vor. Erst wenn ein Mensch diese Liste geprüft und freigegeben hat, beginnt die Datensammlung. Dieser Freigabeschritt ist bewusst eingebaut, weil kein noch so guter Automatismus das Verständnis für ein Geschäft ersetzt.

Danach läuft die Sammlung regelmässig und am Monatsende entsteht ein deutschsprachiger Report mit Diagrammen. Die Charts werden vollständig selbst als SVG erzeugt, ganz ohne externe Chart-Dienste, damit auch dort keine Daten unnötig nach draussen wandern.

Der Juni-Report am eigenen Beispiel

Am ehrlichsten lässt sich ein Werkzeug am eigenen Unternehmen zeigen. Wir haben Openstream als erstes selbst durchgemessen, mit allen unangenehmen Wahrheiten. Der Report zeigt bei uns eine über fünf Monate um 40% gesunkene klassische Google-Sichtbarkeit, gleichzeitig aber eine erfreulich solide Präsenz in den KI-Antworten: Openstream wird in Bing AI in allen getesteten Fällen zitiert, bei Perplexity in 40% und bei ChatGPT in 30% der Anfragen, in den Google AI Overviews in 21%. Genau diese Verschiebung von der klassischen Suche hin zur KI-Suche ist der Grund, warum ein reines Ranking-Tool die Lage nicht mehr vollständig abbildet. Die Gesamt-Sichtbarkeit über alle Kanäle liegt für Juni 2026 bei rund 9’400 aktiven Sichtkontakten.

Vollständiger Visibility Report Juni 2026

Hier ist der komplette, unveränderte Report für Juni 2026. Er steht zusätzlich als PDF mit allen Diagrammen zum Download bereit.

Visibility Report für Openstream in Zürich

Website: www.openstream.ch

Social Media: YouTube: @OpenstreamCH · TikTok: @openstream.ch · Instagram: @openstream

Berichtsmonat: Juni 2026

Erstellt: 17.07.2026


Worum es geht

Dieser Report zeigt monatlich, wie sichtbar Openstream online ist – über Website, KI-Antworten und Social Media hinweg:

  • Klassische Suche (SEO): Auf welchen Positionen erscheint die Website bei Google und Bing? Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit über die Zeit, wie steht es um das technische Fundament (Onsite) und die Verlinkung von aussen (Offsite)?
  • KI-Suche (GEO): Wird die Marke in den Antworten von KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews oder Microsoft Copilot erwähnt und zitiert? Immer mehr Menschen suchen so, und dort sichtbar zu sein wird zunehmend entscheidend.
  • Social Media: Wie entwickeln sich die eigenen Kanäle (YouTube, TikTok, Instagram) – Views und Follower über die Zeit?
  • Newsletter: Öffnungs- und Klickraten sowie das Wachstum der Abonnentenliste. Er wird alle 2 Monate verschickt; gezeigt werden jeweils die jüngsten Ausgaben.

Ziel: auf einen Blick sehen, wo Openstream gut sichtbar ist und wo Potenzial liegt.

Zusammenfassung

Gesamt-Sichtbarkeit bei 9’398 aktiven Sichtkontakten über alle Kanäle. Dieser Wert bündelt die Präsenz von Openstream in der klassischen Suche, in KI-Assistenten und auf Social Media zu einer Kennzahl und bildet damit die reale Reichweite des Unternehmens ab.

  • Google-Sichtbarkeit rückläufig, aber differenziert zu bewerten. Die Website erzielte im Juni 189 Klicks bei 60’345 Impressionen (Klickrate 0.31 Prozent, Durchschnittsposition 23.2). Der Sichtbarkeitswert ist über die letzten fünf Monate um rund 40 Prozent gesunken (von 756 auf 455). Ein Teil dieses Rückgangs dürfte darauf zurückgehen, dass sich das Suchverhalten von den klassischen blauen Links hin zu KI-Antworten und Google AI Overviews verschiebt. Das ist eine mögliche Erklärung, keine Gewissheit, macht aber deutlich, dass die Sichtbarkeit in KI-Systemen (GEO) an Bedeutung gewinnt.
  • KI-Sichtbarkeit als klare Stärke. Openstream wird in KI-Assistenten gut wahrgenommen: Bing AI erwähnt das Unternehmen in 100 Prozent der Prompts, Perplexity in 40 Prozent und ChatGPT in 30 Prozent. In den Google AI Overviews besteht mit 21 Prozent Erwähnungsrate noch Ausbaupotenzial.
  • Social-Sichtbarkeit mit solider Reichweite. Über alle Kanäle wurden im Juni 8’283 Views erzielt: TikTok mit 3’881, Instagram mit 2’387 und YouTube mit 2’015 Views. Damit trägt Social Media spürbar zur Gesamtpräsenz des Unternehmens bei.
  • Konkrete Empfehlung: Präsenz in Google AI Overviews stärken. Da die klassische Suche an Gewicht verliert und die KI-Sichtbarkeit die Zukunft prägt, empfehlen wir, gezielt Inhalte für die Google AI Overviews zu optimieren (klare Fragen-Antwort-Struktur, präzise Fakten und gut strukturierte Seiten). So lässt sich die aktuell tiefste KI-Erwähnungsrate (21 Prozent) heben und der Google-Rückgang teilweise auffangen.

Sichtbarkeits-Score (OVS)

9’398 aktive Sichtkontakte im Juni 2026.

Der Openstream Visibility Score bündelt die Sichtbarkeit über alle Kanäle zu einer Zahl: wie oft wurde das Unternehmen diesen Monat online aktiv gesehen (Klicks, Views, KI-Nennungen, Newsletter-Öffnungen). Impressionen zählen dabei nicht roh, sondern mit der tatsächlichen Klickrate gewichtet (also als erwartete Besuche), damit die Zahl ehrlich bleibt. Nennungen in KI-Antworten zählen 2-fach, da eine Empfehlung durch einen KI-Assistenten erfahrungsgemäss wertvoller ist als ein klassischer Klick.

Zusammensetzung:

KanalKontakte
Social-Media-Views8’283
Newsletter-Öffnungen683
Google-Klicks189
Google-Impressionen (× Klickrate)187
Nennungen in KI-Antworten (× 2)56
Summe (OVS)9’398

Markt-Kontext Schweiz

Warum welche Kanäle zählen, Marktanteile (Quelle: StatCounter Global Stats, Stand 2026-06).

Suchmaschinen (getrackt): Google 81.6 % · Bing 10.17 % · zusammen 91,8 %

nicht getrackt: DuckDuckGo, Yahoo!, Yandex, Ecosia

KI-Assistenten:

getrackt: ChatGPT 71.88 % · Perplexity 6.21 %

nicht getrackt: Google Gemini 8.04 % · Claude 7.11 % · Microsoft Copilot 6.38 % · Phind 0.26 %

Sichtbarkeits-Verlauf (Google)

Geschätzte Sichtbarkeit (ETV) und Anzahl rankender Keywords je Monat, rückwirkend aus DataForSEO. Zeigt den Trend, nicht nur die Momentaufnahme.

ETV (Estimated Traffic Value) = geschätzter monatlicher organischer Traffic der Domain. Berechnet aus allen rankenden Keywords: Suchvolumen × erwartete Klickrate für die jeweilige Position, aufsummiert. Ein höherer Wert = mehr Sichtbarkeit. Ideal als einzelne Trend-Kennzahl.

Verlauf:

MonatSichtbarkeit (ETV)KeywordsTop-3Top-10
Feb 26756326933
Mär 268042741029
Apr 266652301032
Mai 26551201625
Jun 26455197522

Trend: Über den erfassten Zeitraum ist die geschätzte Google-Sichtbarkeit gesunken (▼ 40 %) (von 756 auf 455 ETV).

1. Suchmaschinen-Rankings

Google gesamt (ganze Website)

Der gesamte organische Google-Traffic der Website im Juni 2026 (Quelle: Google Search Console).

  • Klicks: 189
  • Impressionen: 60’345
  • Ø-Position: 23,2 · Klickrate: 0,3 %

Google-Rankings (echt, aus GSC)

Auf welchen Positionen die Website im Juni 2026 tatsächlich rankt, über alle Suchanfragen (nicht nur die getrackten Keywords). Nur Anfragen mit mindestens 3 Impressionen, um reine Einzeltreffer herauszufiltern.

PositionAnzahl Suchanfragen
Platz 110
Platz 2–367
Platz 4–10240
Platz 11–20169
Platz 21–50551

10 Suchanfragen auf Platz 1, 317 in den Top 10 (von 1’413 relevanten Suchanfragen).

Diese Zahlen kommen direkt aus Google (Search Console) und zeigen die echten Platzierungen. Der Sichtbarkeits-Verlauf weiter oben misst dagegen eine Auswahl strategischer Keywords im gesamten Schweizer Google-Wettbewerb (DataForSEO) und fällt daher konservativer aus. Beide Sichten ergänzen sich.

Getrackte Keywords

Dies ist eine Auswahl der für Sie definierten Keywords, nicht der gesamte Website-Traffic (siehe oben). Klicks/Impressionen beziehen sich nur auf diese einzelnen Begriffe.

Google: 25 getrackte Keywords sichtbar, Ø-Position 22,4

KeywordPositionImpressionenKlicks
Magento Webshop10,42680
woocommerce schweiz55,01830
magento26,01250
wordpress schweiz25,8850
tiktok shop schweiz10,7741
schweiz llm api2,3380
magento agentur schweiz20,1350
payment service provider schweiz12,5321
ki anbieter schweiz2,3262
wordpress abilities api3,7262

Für Bing liegen in diesem Monat keine getrackten Keyword-Positionen vor: Die Bing Webmaster Tools liefern diese Daten nur für den aktuellen Zeitraum, nicht rückwirkend. Ab der laufenden Erhebung sind sie wieder enthalten.

2. Onsite / Technisches SEO

Technische Prüfung der 25 wichtigsten Seiten (Quelle: DataForSEO OnPage).

  • Geprüfte Seiten: 25
  • Seiten mit Auffälligkeiten: 25

Häufigste technische Auffälligkeiten (mit Beispielseiten):

AuffälligkeitSeitenBeispiele
Doppelte Meta-Tags25Startseite, /wordpress
Wenig Textinhalt21Startseite, /wordpress
Bilder ohne Alt-Text13/wordpress, /woocommerce
Seitentitel zu lang8Startseite, /the-goat-greatness-excellence/
Geringe Lesbarkeit8Startseite, /wordpress
Seitentitel zu kurz5/wordpress, /woocommerce
Keine Meta-Beschreibung1/blog/

Meta-Angaben zum Nachbessern (Auswahl):

SeiteTitel-LängeBeschreibung-Länge
Startseite85 Z.133 Z.
/wordpress28 Z.129 Z.
/woocommerce24 Z.131 Z.
/shopify28 Z.160 Z.
/blog/17 Z.fehlt
/vlog/26 Z.34 Z.

Empfehlung: Seitentitel 30–60 Zeichen, Meta-Beschreibung 70–160 Zeichen. Zu kurze, zu lange oder fehlende Angaben verschenken Klickpotenzial in den Suchergebnissen.

Verlinkung der Website von aussen, ein Signal für Autorität und Vertrauen (Quelle: DataForSEO Backlinks).

  • Domain Rank: 386 / 1000

Autoritäts-Kennzahl von DataForSEO (0 bis 1000). Es gibt keinen offiziellen Google-Wert; auch Moz «Domain Authority» oder Ahrefs «Domain Rating» sind Schätzungen von Drittanbietern.

  • Backlinks gesamt: 8’351
  • Verweisende Domains: 490

Stärkste verweisende Domains (Beispiele):

DomainRangBacklinks
sr-kosmetik.ch3421’310
bsv-bern.ch327974
stepbystep.ch3121’247
autec-vertrieb.ch3011’424
amnesty.ch279205
kaffeemarkt.ch232514
e-peakgmbh.de20342
pantomime-dantes.ch18930
blindenhaus.ch16419
werbeagenturen.ch161338

Diese Domains verlinken auf die Website. Ein Link von einer Domain mit hohem Rang (0 bis 1000, DataForSEO) wiegt schwerer als viele Links von schwachen Seiten.

4. GEO: Sichtbarkeit in KI-Antworten

Wird die Marke in KI-Antworten erwähnt oder als Quelle zitiert? Pro Kanal: Anteil der Anfragen mit Erwähnung.

KI-KanalAnfragenErwähntZitiertSichtbarkeit
ChatGPT206530 %
Perplexity2081340 %
Google AI Overview143321 %

Hinweis: Bei Google AI Overview zählt eine Zitierung als Quelle in der KI-Zusammenfassung (geprüft je Keyword). Bei den Chat-Assistenten zählt die Erwähnung der Marke in der Antwort auf die definierten Prompts.

Beispiele aus den KI-Antworten:

ChatGPT

Perplexity

Google AI Overview

Die zitierten Quellen zeigen, welche Websites die KI-Assistenten aktuell als Antwort auf diese Fragen heranziehen. Wo dort andere Anbieter statt Openstream stehen, liegt konkretes GEO-Potenzial.

Copilot / Bing-AI (Microsoft)

  • Zitationen gesamt (Monat): 1’130
  • Grounding-Anfragen mit Zitierung: 11

Quelle: Bing-AI-Performance-Report (Copilot & Bing-KI-Antworten). Microsoft liefert die Anfragen und Seiten, bei denen die Domain zitiert wurde, plus die Anzahl Zitationen. Eine Erwähnungs-Rate wie bei den Chat-Assistenten ist daher nicht möglich; die Werte sind laut Microsoft eine Stichprobe.

Meistzitierte Seiten in KI-Antworten:

SeiteZitationen
/vergleich-ki-anbieter-schweiz/361
video-fact-checker.openstream.ch225
/psd-vergleich-schweiz-2023/160
/stablecoins-schweizer-franken/62
/e-mail/mails-nach-empfang-von-server-loeschen/50
/faire-schweizer-bezahlloesung/37
/technical/sysadmin/one-time-secret/22
/invisible-payments/15
/ki-in-der-schule/14
/twint-express-checkout/12

Diese Seiten werden von Copilot/Bing-AI am häufigsten als Quelle herangezogen. Sie zeigen, welche Inhalte in KI-Antworten am besten funktionieren, also wo sich weiterer, ähnlich aufbereiteter Content lohnt.

Top-Anfragen, bei denen zitiert wurde:

Grounding-AnfrageZitationen
ai plattformen24
Online-Zahlungsgebühren Vergleich Schweiz23
ai anbieter23
günstigste Payment Provider internationale Zahlungen Schweiz Gebühren Vergleich22
KI-Optimierung Anbieter Schweiz17
Stablecoins kaufen Anleitung Schweiz16
Stablecoins kaufen Schweiz12
digitale Zahlungssysteme Service Provider Schweiz7
Worldline Stripe Payrexx comparison online payment Switzerland SMB6
WordPress-Theme barrierefrei machen4

„Grounding-Anfragen» sind die Fragen, auf die Copilot/Bing-AI geantwortet und dabei die Website zitiert hat.

5. Social Media

Sichtbarkeit der eigenen Social-Media-Kanäle: monatliche Views und Follower je Plattform.

PlattformKanalViews (Monat)Follower
YouTube@OpenstreamCH2’015221
Instagram@openstream2’387411
TikTok@openstream.ch3’881

Views gesamt (alle Plattformen): 8’283

Monatliche Views je Kanal. Bei per OAuth verbundenen Kanälen sind es die exakten Monatswerte der offiziellen Analytics-APIs; sonst der Zuwachs der Gesamt-Views im Monat. „—» bedeutet: noch kein Vergleichswert vorhanden.

6. Newsletter

Reichweite des eigenen Newsletters: Öffnungs- und Klickrate je Ausgabe, plus Entwicklung der Listengrösse. Der Newsletter erscheint alle 2 Monate; gezeigt werden die jeweils jüngsten Ausgaben, auch wenn im Berichtsmonat keine neue verschickt wurde.

AusgabeDatumEmpfängerÖffnungsrateKlickrateAbmeldungen
The Openstream #75 – Mai/Juni 202628.05.202684740,5 %22,9 %3
The Openstream #74 – März/April 202608.05.202685639,7 %22,7 %7

Nur aggregierte Kennzahlen des eigenen Newsletters, keine Empfänger-Adressen. Öffnungsrate = eindeutige Öffnungen / Empfänger, Klickrate = eindeutige Klicks / Empfänger. „—» = vom Versandtool nicht geliefert.


Automatisch erstellt vom Visibility Dashboard. Datenquellen: Google Search Console, Bing Webmaster Tools, Bing AI Performance, DataForSEO (SERP, OnPage, Backlinks, AI Optimization), YouTube Data & Analytics API, Instagram Graph API, TikTok Display API, Sendy.

Quellcode: github.com/openstream/visibility.


Hinweis: Die Diagramme des Reports (Marktanteile, Sichtbarkeits-Verlauf, KI-Sichtbarkeit) sind in der PDF-Version oben enthalten.

Einordnung

Für KMU, Agenturen sowie Entwicklerinnen und Entwickler, die ihre eigene Sichtbarkeit ernst nehmen, ergeben sich aus dem Projekt drei praktische Folgerungen.

  1. KI-Suche mitmessen, nicht nur Google-Rankings. Ein wachsender Teil der Nachfrage landet in den Antworten von ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews. Wer nur klassische Positionen verfolgt, sieht einen immer grösseren blinden Fleck. Mindestens einmal im Monat prüfen, ob die eigene Marke in den relevanten KI-Antworten vorkommt.
  2. Auf offizielle Datenquellen setzen. Die eigenen Ranking- und Impressionsdaten gibt es kostenlos und aus erster Hand über die Google Search Console und die Bing Webmaster Tools. Wo externe Daten nötig sind, einen Anbieter mit klarer Rechtsgrundlage wählen, statt auf Grauzonen-Scraper zu setzen. Das ist nicht nur sauberer, es ist auch günstiger.
  3. Kosten und Nutzen ehrlich rechnen. Ein SEO-Suite-Abo für über hundert Franken im Monat lohnt sich nur, wenn die Funktionen auch genutzt werden. Für viele KMU reicht eine Kombination aus kostenlosen offiziellen APIs und gezielten Pay-per-Use-Abfragen. Die Daten dafür kosten Rappen, der Aufwand steckt im Aufsetzen.

Das Visibility Dashboard ist kein SaaS-Produkt, das man abonnieren kann, sondern ein internes Werkzeug, das wir offengelegt haben. Ab nächster Woche richten wir es für die ersten Openstream-Kunden ein, jeweils nach dem gleichen Onboarding mit menschlicher Freigabe. Wer wissen möchte, wie sichtbar sein Unternehmen wirklich ist, quer über klassische Suche, KI-Antworten und Social Media hinweg, darf sich gern bei uns melden. Und wer selbst technisch unterwegs ist: Der komplette Quellcode liegt offen auf GitHub.

Github

Quellen

Hauptbeitragsbild von Anvesh.

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