Agentic Commerce beschreibt eine Entwicklung im Onlinehandel, bei der KI-Agenten Produkte suchen, vergleichen und Transaktionen vorbereiten – im Auftrag von Menschen oder Unternehmen. Damit das funktioniert, müssen Shop- und Payment-Systeme maschinenlesbar und über standardisierte Schnittstellen zugänglich sein.
In der Schweiz ist Worldline vielen indirekt vertraut, unter anderem durch Saferpay und die Integration von SIX Payment Services. Das französische Unternehmen öffnet seine Infrastruktur nun mit einem MCP-Server für agentenbasierte Zahlungsprozesse und richtet sich an entstehenden Standards wie Googles Agent Payments Protocol aus.
Auch wenn der Begriff aktuell stark diskutiert wird, geht es weniger um ein neues Schlagwort als um die technische Architektur des Handels. Wer E-Commerce betreibt, sollte sich mit der Frage beschäftigen, ob die eigene Infrastruktur agentenfähig ist.

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